Geld sparen durch den Wechsel des Stromanbieters

Sparschwein

Strom kommt aus der Steckdose. Und jahrzehntelang interessierte sich kaum jemand dafür, wie die Energie bis dorthin gelangte. Die Versorger verfügten faktisch über Monopolstellungen, ein Wechsel des Anbieters war entweder unmöglich oder gelang nur unter größten Schwierigkeiten. Seit einigen Jahren ist das jedoch anders, und Stromkunden haben erstmals echte Wahlmöglichkeiten. Dadurch ist der Markt in Bewegung geraten, neue Anbieter traten vor allem im Internet auf den Plan. Per Mausklick kann man dort überprüfen, welche alternativen Stromtarife  im eigenen Wohngebiet angeboten werden.

Manche Unternehmen versprechen in ihrer Werbung, dass sie ? egal, wo in Deutschland ? immer günstiger sind als der bisherige regionale Stromversorger. Man kann also auf jeden Fall Geld sparen durch den Wechsel des Stromanbieters, vorausgesetzt, man beschäftigt sich ein wenig mit dem Thema. Ein Wechsel nur um des Wechsels willen macht natürlich keinen Sinn, die mögliche Ersparnis sollte den Weggang vom bisherigen Versorger schon rechtfertigen.

Um im Vorfeld möglichst genau auszurechnen, wieviel Geld man sparen kann, muss man zunächst seinen durchschnittlichen jährlichen Stromverbrauch ermitteln. Die Angaben dazu findet man auf den Abrechnungen des bisherigen Stromlieferanten. Am besten addiert man die Stromverbräuche der letzten zwei bis drei Jahre und teilt die Summe durch die Zahl der Monate. So ermittelt man einen langfristigen Durchschnittswert, der aussagekräftiger ist als die Zahlen eines einzelnen Jahres. Viele Stromanbieter haben Onlinerechner auf ihren Internetseiten, mit deren Hilfe die Nutzer ihre künftigen Kosten sofort ermitteln können. Liegen sie deutlich niedriger als die letzte Rechnung, kann man per Mausklick den Wechsel zum günstigeren Anbieter in die Wege leiten.